Die Geschichte des Rheinhotel Loreley

Das heutige Hotel Loreley wurde im Jahre 1893 unter dem Namen „Goldener Drachen“ erbaut. Kurz vor Fertigstellung am Samstag, den 30.September 1893 stürzte die Nordseite des Hauses ein. Das Hotel – 5 Stockwerke hoch und alle anderen Häuser überragend- wurde unter erschwerten Maßregeln fertiggestellt, wobei sich der zu jener Zeit pompöse Stil des wilhelminischen Neobarocks austobte. Nach der Fertigstellung des Bauwerkes, wurde das Hotel unter dem Namen „Monopol - Metropol“ am Donnerstag, den 9.Mai 1895 eröffnet. Nach Angaben eines Hotelbuches der Jahre 1899 bis 1901 wurde das Hotel Monopol - Metropol das Absteigequartier für die ganz hohen Herrschaften von damals, die Königlichen Hoheiten, die Durchlauchte, die Exzellenzen, sowie die Offiziere der Kölner und Bonner Garnisonen.

Am 27.Januar 1899 feierte Kaiser Wilhelm der II. seinen 40. Geburtstag in den Räumen des Hotels Monopol.
Die sorglose Entwicklung des Hotels fand in den Augusttagen 1914 mit Beginn des 1.Weltkrieges ein jähes Ende.  Nach dem Krieg erwarb der Deutsche Beamtenwirtschaftsbund das Hotel Monopol, renovierte es und gab dem Hotel den  heutigen Namen „Loreley “.  Nach dem 2.Weltkrieg, währenddessen das Haus  als Kinderhort und Lazarett diente, und dessen Narben an der Fassade noch heute zu sehen sind, wechselten die Eigentümer und Pächter häufiger, bis 1971 ganz geschlossen wurde. Im Jahre 1972 pachtete die Mamatila /Maderer KG den Hotelbetrieb an und renovierte ihn von Grund auf. Am 30.September 1974 konnte das Gebäude von Frau Karola Maderer käuflich erworben werden. Am 3.August 1982 wurde das Hotel von einem neuen Schicksalsschlag getroffen. Es brach ein Brand aus, der den Dachstuhl und die beiden oberen Stockwerke vernichtete. Was der Brand verschonte, wurde durch das Löschwasser zerstört. Unmittelbar nach dem Brand begann Manfred Maderer mit dem Wiederaufbau. Schon im Mai 1983 wurde wieder eröffnet. In den Wintermonaten 1984 bis 1986 wurden alle Etagen, die Restaurants und die Wirtschaftsräume erneuert und nach modernen Gesichtspunkten ausgestattet. Jetzt verfügt das Hotel über 44 Zimmer und 3 Suiten, welche erst jetzt mit Duschbädern und Toiletten ausgestattet waren. 1987 wurde der „Loreleykeller“ im Erdgeschoss saniert und ab 1.Juni 1987 als Restaurant „Monopol“ im alten Stil wieder eröffnet. 1992 wurde, bedingt durch die Sanierung der Rheinallee und den Wegfall der Straßenparkplätze, das Nebenhaus erworben, abgerissen und das Hotel um 7 Zimmer, eine Eigentümerwohnung  und 18 Stellplätze erweitert. 1995 - nach dem zweiten Jahrhunderthochwasser innerhalb von 14 Monaten, wurde das Restaurant „Monopol“, welches völlig zerstört war (Wasserhöhe im Lokal 3,35m) erneuert, grundsaniert und durch den Einbau von Spezialplatten, Fliesen und Marmor für den nächsten Besuch von „Vater“ Rhein wasserfest gemacht. Im Jahre 2000 wurde der gesamte Restaurantbereich im 1.Stock abgerissen und neu angebaut, das Restaurant „Wintergarten“ mit 90 Plätzen  entstand mit einem wundervollen Blick auf den Rhein, bei schönem Wetter hat man Aussicht bis zum Rolandsbogen oder zur Godesburg.

2002 wurden das Foyer und der Eingangsbereich mit seinen barocken Stuckverzierungen und den Deckenmalereien im alten Stil aufwendig renoviert und  verschönert. In den folgenden Jahren wurden kleinere Renovierungen im und am Haus vorgenommen bis dann im Mai 2007  die Sanierung der Balkon und der Außenfassade erfolgte. Durch Witterungseinflüsse wird der Natursandstein (wie der Stein vom Kölner Dom) angegriffen und muss vorsichtig mit speziellen Mitteln behandelt werden, die Auskünfte der Kölner  Dombauhütte waren hilfreich.

Im Juni 2007 wurde die 3.Etage renoviert und dem Stil des Hauses angepasst, wobei die Brandschutzmaßnahmen  nach neusten Erkenntnissen berücksichtigt wurden.
Die Arbeiten in der Suite „Rolandsbogen“ im Turm in der 3.Etage wurden Anfang September 2007 beendet.
Im Januar 2008 erfolgte die Renovierung der 2.Etage und  im April 2008 wurde eine weitere Suite „Königin Wilhelmina“ fertiggestellt.
Wir wünschen Ihnen in unseren traditionsreichen Räumen einen angenehmen Aufenthalt und werden stets bemüht sein, auch in den nächsten 100 Jahren das Beste aus Küche und Keller für unsere Gäste zu bieten.

Ihre Familie Maderer und Mitarbeiter